In der ewigen Wirklichkeit, der Quelle der Gottheit, gibt es weder Anfang noch Ende. Daher gibt es auch keine Unterscheidung, die dahingeht zu sagen was großartiger ist, Göttin oder Gott. Durch die Manifestation der Gottheit aus der unmanifestierten Matrix, der Leere, wird der Raum erschaffen......... Doch Raum und Zeit, die Sterne und die Spiralen wurden von jenem formlosen Bewusstsein geschaffen, welches die Gottheit ist. Und um Veränderung zu ermöglichen, teilte sich die Gottheit in zwei - Göttin und Gott. Und die Göttin ist die Tochter der Matrix und des Raumes, und der Gott ist der Sohn des Lichtpunktes und der Zeit. Ihre Liebe zueinander lässt die Schöpfung entstehen.
Beide, Göttin und Gott, haben zwei Kräfte in vollkommenem Gleichgewicht in
sich. Dies ist die goldene Kraft der Liebe und die silberne Kraft der Wahrheit.
Ihre Polarität erschafft den Pantheon der Göttinnen und Götter. Wenn sich diese
beiden Kräfte,.......
Diese beiden Kräfte wirken in jeder Galaxie, in jedem Atom, manchmal passiv,
manchmal aktiv. Und beide funktionieren durch die Große Göttin und die
großartigen Ausdrucksformen der Göttin. ....
Der Grund für die augenblickliche Turbulenz unserer Welt liegt in der mangelnden
Balance dieser beiden Kräfte sowie in dem grundsätzlichen Missverstehen der
Rollen von Göttin und Gott, Mann und Frau. Unter der patriarchalen Herrschaft
wurden alle Qualitäten des Yang, des Aktiven, mit seinen Attributen des
Intellektuellen, der Technologie und des autoritären Herrschens dem herrschenden
Geschlecht, den Männern zugeordnet. .Yin mit seinen Attributen der Sanftmut,
Empfänglichkeit, gehorsam und Wohltätigkeit wurde den Frauen zu- geordnet. Sonne
und Mond waren Symbole, die dazu benutzt wurden. Doch wurde in der frühen
Zivilisation Altägyptens die Frau durch den Thron der Aset repräsentiert; und
der Mann wurde durch Khonsu, den Mondgott repräsentiert. Noch heute werden in
Indien der Sonne weibliche und männliche Qualitäten zugeordnet - Surya und Suryá
mit einem Accent über dem a. Durch die Überlegenheit der Technik im Westen hat
das Patriarchat den Männern nicht nur alle Stärke gegeben; gleichzeitig wurde
die Rolle der Frau auf die der untätigen verschleierten Dame reduziert, die
vollkommen unter dem Schutz ihres Herrn und Meisters steht. Sie kann das
Himmelreich erreichen - sie kontrolliert keine einzige Kirche.
Einer der Gründe, weshalb sich die Männerherrschaft in einem solch
außergewöhnlichen Ausmaß durchsetzen konnte, lag in der wissenschaftlichen
Ignoranz.
...Die Leute mögen sich jetzt sehr wohl fragen, was das mit ihnen persönlich zu
tun hätte. Dann öffnen sie die Zeitung und lesen über die Zerstörung der Erde,
Löchern in der Ozonschicht, vergifteten Meeren, der Ausrottung ganzer Rassen.
Sie lesen über sektiererische Kriege, ausgelöst durch Nationalismus und
Stammestümelei, - die durch religiösen patriarchalischen Fundamentalismus
hervorgebrachte Gewalt. Alles, was die Existenz der menschlichen Rasse
gefährdet, sollte jede/n von uns etwas angehen.
.... wer kann in Meditation sitzen, während Tiere Opfer von Vivisektion werden,
während Kinder missbraucht werden, während grausame Tyrannen die Bevölkerung
unter ihrem Regime niederdrücken? Wer kann ruhig dasitzen und nichts tun,
während unsere Wälder niedergefällt, unsere Gewässer verschmutzt, unsere
Atemluft zunehmend vergiftet wird? Ruhe eine Weile außerhalb deines Körpers aus,
ja; aber Leben bedeutet Handeln! Wir haben die Nächte, um zu schlafen.
Die Aufgabe, die Erde zu retten ist so immens groß, daß wir uns davor fürchten,
unsere Hilfe anzubieten. Hier ist göttliche Führung notwendig. Wir müssen ...Wie
mein Großvater zu sagen pflegte: "Ohne Gott zu leben ist für einen Menschen
dasselbe wie zu versuchen, sich an seinen eigenen Schnürsenkeln vom Boden
hochzuziehen." Schließlich gibt es in Wirklichkeit keinen Unterschied zwischen
dem Äußeren und dem Inneren. Lass die Sterne herein.
Wenn wir ein deutliches Bild davon empfangen haben, was unseren Teil im
Göttlichen Plan ausmacht, ist die nächste Sorge, wie wir, so unbedeutend und
verträumt in einer harten Welt irgend etwas darin ausrichten? An diesem Punkt
kommt die Melusina zur Rettung. Es gibt nur eine Quelle der Kraft: die
Gottheit..... Die Macht der Großen Göttin wurde als schwarze Magie oder Betrug
dargestellt. Sogar das Leben nach dem Tod wurde geleugnet oder einfach
ignoriert.
Diese Kraft aber wirkt durch das ätherische Fahrzeug das von dem irdischen
Körper umhüllt ist. Sie fließt durch das ganze Gegenstück unseres physischen
Universums im Äther. ...Wir erkennen, daß man diese Kraft nicht entsprechend
unseres eigenen Willens herbeirufen können, wie etwa die Elektrizität, sondern
daß wir uns ihr respektvoll nähern und sie als Lebendige Gottheit, als Kraft des
Lebens invozieren müssen.
Viele Menschen fragen. "Wie können wir den Unterschied zwischen den
Ausdrucksformen der Göttin und des Gottes erkennen, wenn wir nicht diese mit der
Polarität von Negativ und Positiv gleichsetzen können? Sollen wir zu
Hermaphroditen werden?"
Die Antwort ist einfach. ....Daraus folgt, daß die Erscheinungsform der Großen
Göttin zur Erweckung von all dem führen würde, was das Patriarchat gefürchtet
und abgelehnt hat! Dies würde die Entwicklung der geistigen Gaben beinhalten,
inklusive der Magie, Medialität,
Hellhörigkeit, Hellsicht und Telepathie. Verstehen und Intuition würden
zunehmend und eher als der Druck durch Gesetze angewendet. Die Psychologie
würde eher zur Psychotherapie als zur Analyse benutzt. "Der Mann erobert die
Natur" würde umgewandelt zu "Die Frau ist Teil der Natur". Und mehr als andere
würde die Erde nicht als Besitz von Nationen, Stämmen oder einzelnen Individuen
betrachtet, um den man Territoriumskriege führt. Die Erde in ihrer Gesamtheit
würde als ein Zuhause angesehen, um das man sich kümmert, es liebt und mit
anderen teilt.
Es ist grundsätzlich notwendig, Gleichheit mit der Erscheinungsform des Großen
Gottes zu erreichen, nicht aber Herrschaft über diesen. Die Göttliche Harmonie
auf der Erde entsteht aus der Liebe zwischen Göttin und Gott, ...... In der
Ewigen Wirklichkeit herrscht diese Harmonie. Nur in den erschaffenen Welten
überwiegen Gott und Göttin jeweils in Zyklen. Jetzt haben wir die Ehre in einer
Zeit der Großen Veränderung inkarniert zu sein, wo wir uns von einer
Erscheinungsform zu einer anderen bewegen. Eine neue Menschheit wird geboren,
geboren durch die Liebe und die Kämpfe der alten Menschheit.
Lauschet den Worten von Isis: "Ich bin Die, Die war, Die ist und Die sein wird, Immer wenn das Böse überwiegt gegenüber dem Guten, dann manifestiere ich mich und erscheine in unterschiedlichen Gestalten." Göttin und Gott offenbaren sich durch uns, und mit ihnen kommt der Kraftstrom des goldenen und des silbernen Lichtes, der das Neue Aeon ins Leben rufen wird.