Auszüge aus

Spirituelle Belehrungen der Ehrw. Lady Olivia Robertson

zu "MELUSINA" - Lebenszentren der Göttin -

Übersetzung: Rt.Rev. Hamsadevi, Archpriestess

Alle Rechte der deutschen Übersetzung: Rt.Rev. Hamsadevi , Wiedergabe, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung der Übersetzerin

In der ewigen Wirklichkeit, der Quelle der Gottheit, gibt es weder Anfang noch Ende. Daher gibt es auch keine Unterscheidung, die dahingeht zu sagen was großartiger ist, Göttin oder Gott. Durch die Manifestation der Gottheit aus der unmanifestierten Matrix, der Leere,  wird der Raum erschaffen......... Doch Raum und Zeit, die Sterne und die Spiralen wurden von jenem formlosen Bewusstsein geschaffen, welches die Gottheit ist.  Und um Veränderung zu ermöglichen, teilte sich die Gottheit in zwei - Göttin und Gott. Und die Göttin ist die Tochter der Matrix und des Raumes, und der Gott ist der Sohn des Lichtpunktes und der Zeit. Ihre Liebe zueinander lässt die Schöpfung entstehen.

Beide, Göttin und Gott, haben zwei Kräfte in vollkommenem Gleichgewicht in sich.  Dies ist die goldene Kraft der Liebe und die silberne Kraft der Wahrheit. Ihre Polarität erschafft den Pantheon der Göttinnen und Götter.  Wenn sich diese beiden Kräfte,.......

Diese beiden Kräfte wirken in jeder Galaxie, in jedem Atom, manchmal passiv, manchmal aktiv. Und beide funktionieren durch die Große Göttin und die großartigen Ausdrucksformen der Göttin. ....

Der Grund für die augenblickliche Turbulenz unserer Welt liegt in der mangelnden Balance dieser beiden Kräfte sowie in dem grundsätzlichen Missverstehen der Rollen von Göttin und Gott, Mann und Frau. Unter der patriarchalen Herrschaft wurden alle Qualitäten des Yang, des Aktiven, mit seinen Attributen des Intellektuellen, der Technologie und des autoritären Herrschens dem herrschenden Geschlecht, den Männern zugeordnet. .Yin mit seinen Attributen der Sanftmut, Empfänglichkeit, gehorsam und Wohltätigkeit wurde den Frauen zu- geordnet. Sonne und Mond waren Symbole, die dazu benutzt wurden. Doch wurde in der frühen Zivilisation Altägyptens die Frau durch den Thron der Aset repräsentiert; und der Mann wurde durch Khonsu, den Mondgott repräsentiert. Noch heute werden in Indien der Sonne weibliche und männliche Qualitäten zugeordnet - Surya und Suryá mit einem Accent über dem a. Durch die Überlegenheit der Technik im Westen hat das Patriarchat den Männern nicht nur  alle Stärke gegeben; gleichzeitig wurde die Rolle der Frau auf die der untätigen verschleierten Dame reduziert, die vollkommen unter dem Schutz ihres Herrn und Meisters steht. Sie kann das Himmelreich erreichen - sie kontrolliert keine einzige Kirche.

Einer der Gründe, weshalb sich die Männerherrschaft in einem solch außergewöhnlichen Ausmaß durchsetzen konnte, lag in der wissenschaftlichen Ignoranz.

...Die Leute mögen sich jetzt sehr wohl fragen, was das mit ihnen persönlich zu tun hätte. Dann öffnen sie die Zeitung und lesen über die Zerstörung der Erde, Löchern in der Ozonschicht, vergifteten Meeren, der Ausrottung ganzer Rassen. Sie lesen über sektiererische Kriege, ausgelöst durch Nationalismus und Stammestümelei, - die durch religiösen patriarchalischen Fundamentalismus hervorgebrachte Gewalt. Alles, was die Existenz der menschlichen Rasse gefährdet, sollte jede/n von uns etwas angehen.

.... wer kann in Meditation sitzen, während Tiere Opfer von Vivisektion werden, während  Kinder missbraucht werden, während grausame Tyrannen die Bevölkerung unter ihrem Regime niederdrücken? Wer kann ruhig dasitzen und nichts tun, während unsere Wälder niedergefällt, unsere Gewässer verschmutzt, unsere Atemluft zunehmend vergiftet wird? Ruhe eine Weile außerhalb deines Körpers aus, ja; aber Leben bedeutet Handeln! Wir haben die Nächte, um zu schlafen.

Die Aufgabe, die Erde zu retten ist so immens groß, daß wir uns davor fürchten, unsere Hilfe anzubieten. Hier ist göttliche Führung notwendig. Wir müssen ...Wie mein Großvater zu sagen pflegte: "Ohne Gott zu leben ist für einen Menschen dasselbe wie zu versuchen, sich an seinen eigenen Schnürsenkeln vom Boden hochzuziehen." Schließlich gibt es in Wirklichkeit keinen Unterschied zwischen dem Äußeren und dem Inneren. Lass die Sterne herein. 

Wenn wir ein deutliches Bild davon empfangen haben, was unseren Teil im Göttlichen Plan ausmacht, ist die nächste Sorge, wie wir, so unbedeutend und verträumt in einer harten Welt irgend etwas darin ausrichten? An diesem Punkt kommt die Melusina zur Rettung. Es gibt nur eine Quelle der Kraft: die Gottheit..... Die Macht der Großen Göttin wurde als schwarze Magie oder Betrug dargestellt. Sogar das Leben nach dem Tod wurde geleugnet oder einfach ignoriert.

Diese Kraft aber wirkt durch das ätherische Fahrzeug das von dem irdischen Körper umhüllt ist. Sie fließt durch das ganze Gegenstück unseres physischen Universums im Äther.  ...Wir erkennen, daß man diese Kraft nicht entsprechend unseres eigenen Willens herbeirufen können, wie etwa die Elektrizität, sondern daß wir uns ihr respektvoll nähern und sie als Lebendige Gottheit, als Kraft des Lebens invozieren müssen.

Viele Menschen fragen. "Wie können wir den Unterschied zwischen den Ausdrucksformen der Göttin und des Gottes erkennen, wenn wir nicht diese mit der Polarität von Negativ und Positiv gleichsetzen können? Sollen wir zu Hermaphroditen werden?"

Die Antwort ist einfach. ....Daraus folgt, daß die Erscheinungsform der Großen Göttin zur Erweckung von all dem führen würde, was das Patriarchat gefürchtet und abgelehnt hat! Dies würde die Entwicklung der geistigen Gaben beinhalten, inklusive der Magie, Medialität,

Hellhörigkeit, Hellsicht und Telepathie. Verstehen und Intuition würden zunehmend und eher als der Druck durch  Gesetze angewendet. Die Psychologie würde eher zur Psychotherapie als zur Analyse benutzt. "Der Mann erobert die Natur" würde umgewandelt zu "Die Frau ist Teil der Natur". Und mehr als andere würde die Erde nicht als Besitz von Nationen, Stämmen oder einzelnen Individuen betrachtet, um den man Territoriumskriege führt. Die Erde in ihrer Gesamtheit würde als ein Zuhause angesehen, um das man sich kümmert, es liebt und mit anderen teilt.

Es ist grundsätzlich notwendig, Gleichheit mit der Erscheinungsform des Großen Gottes zu erreichen, nicht aber Herrschaft über diesen. Die Göttliche Harmonie auf der Erde entsteht aus der Liebe zwischen Göttin und Gott, ...... In der Ewigen Wirklichkeit herrscht diese Harmonie. Nur in den erschaffenen Welten überwiegen Gott und Göttin jeweils in Zyklen. Jetzt haben wir die Ehre in einer Zeit der Großen Veränderung inkarniert zu sein, wo wir uns von einer Erscheinungsform zu einer anderen bewegen. Eine neue Menschheit wird geboren, geboren durch die Liebe und die Kämpfe der alten Menschheit.

Lauschet den Worten von Isis: "Ich bin Die, Die war, Die ist und Die sein wird, Immer wenn das Böse überwiegt gegenüber dem Guten, dann manifestiere ich mich und erscheine in unterschiedlichen Gestalten." Göttin und Gott offenbaren sich durch uns, und mit ihnen kommt der Kraftstrom des goldenen und des silbernen Lichtes, der das Neue Aeon ins Leben rufen wird. 

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