
Das Mömkeland ist das Land, wo die Mömkes leben. Aber halt vielleicht wisst ihr gar nicht wer oder was die Mömkes eigentlich sind.
Also es gibt die Mömkes seit sehr langer Zeit. Sie sind älter als die Menschen, und manche Quellen meinen, sie seien sogar älter als die Götter, jedenfalls älter als jene mit einem menschlichen Antlitz.
Denn die Mömkes wurden zusammen mit dem Land geschaffen, zusammen mit den grünen Hügeln, in denen sie ihre Wohnstatt haben, zusammen mit den reinen Quellen über die sie wachen und zusammen mit den weiten Wäldern, deren Geschichten und Geheimnisse sie hüten seit der Zeiten Anbeginn und lange bevor die ersten Menschen hier erschienen .
Doch das ist lange her.

Den Namen Mömkes haben ihnen die Menschen in einer Zeit gegeben, als das Verhältnis zwischen den beiden Stämmen ein freundschaftliches war. Und Mömkes, was soviel wie die Kleinen, Vermummten bedeutet, bezieht sich sowohl auf ihre Gestalt als auch auf die Erscheinung.
Denn die Mömkes sind von kleinem Wuchs und sie tragen im Sommer grüne Überwürfe, deren Kapuzen sie zuweilen tief ins Gesicht zu ziehen pflegen.

Im Herbst und Winter, wenn die Äste kahl in den Himmel ragen und die Nebel dicht und schwer über den Quellschluchttälern des Mömkelandes liegen, dann sind die Mömkes in ebensolche nebelgrauen Gewänder gehüllt.
Wenn der Nebel über den Quellschluchttälern des Mömkelandes aufzieht und so dicht ist, dass der Wanderer kaum die Hand vor Augen noch erkennt, dann heißt es, dass die Mömkes Große Wäsche machen und dass die Nebelschwaden aufsteigender Dampf aus ihren Waschkesseln seien.
Sicher ist, dass die Mömkes sich den Menschen selten bei Tage, zumeist im Zwielicht, häufig auch bei Vollmond sowie gelegentlich im Sternenlicht zeigen.
Wenn sich im Frühling und Sommer das bunte Leben in all seiner grünen Pracht entfaltet, dann sind auch die Mömkes in ihren grünbunten Gewandungen unterwegs. Sie hüten ihre kleinen Mömkekühe und schafe auf den lichten Waldauen und führen die Herde zu den Ursprings zur Tränke.
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Natürlich können die Mömkes ebenso wie die Zwerge zaubern und Wünsche erfüllen. Die meisten Mömkes sind freundlicher Natur, obwohl es auch Ausnahmen gibt. Den Menschen gegenüber zeigen sie sich im Allgemeinen wohlgesonnen und oft sogar großzügig. Sie hassen es jedoch, wenn ihre Freigiebigkeit ausgenutzt wird oder wenn man sich gar über sie lustig macht.
Manch ein armer, bescheidener Mensch und manch einer in Not wurde von den Mömkes reichlich beschenkt. Doch ebenso erfuhr manch ein undankbarer und überheblicher Mensch durch die Mömkes die Grenzen seines bösen Wirkens auf schmerzliche Weise.
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In "Märchen aus dem Mömkewald" nimmt die Autorin die Leser/innen mit auf eine Reise in das Märchenland zwischen Weser und Teutoburger Wald. Mömkes und Moosweiblein, Schnatermann und Wasserschmied, Quellnymphen und bewohnen die Hügel des Teutoburger Waldes und die grünen Talauen von Weser und Werre.
Auch den Wilden Jäger und den Hüter mit dem Hirschgeweih können jene, die im Zwielicht auf den alten Pfaden zwischen Flüssen und Hügeln wandern erahnen, und wer weiß..... ihm vielleicht sogar begegnen........

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