Das Fest von Lunassa

Jedes Jahr wird im Mömkeland das Fest von Lunassa gefeiert. Niemand kennt mehr so ganz genau den Ursprung dieses Festes, aber fest steht, dass es immer dann gefeiert wird, wenn die goldenen Ähren auf den Feldern kurz vor der Ernte stehen.

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Zu Ehren dieses Königs wurde also das Fest von Lunassa jedes Jahr im Spätsommer mit Pferderennen und anderen Wettspielen, Jahrmarkt, Tanz und Gesang prächtig von Menschen, Mömkes und anderen Waldwesen gefeiert.

Nun hatte sich bei den Mömkes der Brauch entwickelt, dieses Fest in der alten Linde zu feiern, die schon seit König Lunassas Regierungszeit am Rande des Mömkewaldes hier stehen soll.

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Es ist noch nicht allzu lange her, da zeigte sich der Spätsommer als ein recht launischer Gesell mit unvermuteten Hagelschauern und heftigen Sommergewittern. Nun geschah es, dass während so eines Sommergewitters kurz vor dem Fest von Lunassa ein Blitz in die alte Tanzlinde einschlug und sie mitten entzwei barst.

Wo sollte nun das Tanzfest der Mömkes abgehalten werden? Unter den alten Eichen wurde ein Rat einberufen. Die Vertreter der verschiedenen Mömkestämme, der Holzweiblein, Moosmuhmen, Holden und anderer Waldgeister kamen schließlich zu dem Schluss, dass man das Tanzvergnügen keinesfalls ausfallen lassen wolle. Doch war die Zeit zu kurz, um einen anderen Baum zu finden und passend als Tanzboden herzurichten.

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Endlich war es soweit. Im Zwielicht des ersten Abends im August stimmten die Mömkemusikanten ihre kleinen Fiedeln zum Zirpen der Grillen. Die Nachtigall eröffnete mit einem Solo-Auftritt die Veranstaltung.

Die Könige der Heidemömkes, der Wassermömkes und der Waldmömkes beglückwünschten sich in ihren Reden gegenseitig zu dem Entschluss, das Fest auf diesen Acker verlegt zu haben und wünschten allen Teilnehmenden gute Unterhaltung und was man bei solchen Anlässen eben so wünscht.

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Es wurde musiziert, getanzt und getrunken, geliebt und gestritten; und als die Morgendämmerung ihr erstes rosiges Licht über die grünen Hügel schickte, da stellten sich wie in jedem Jahr alle zum großen Reigentanz auf.

Huf und Horn, Huf und Horn, was vergeht wird neu gebor´n;

Bald gemäht, bald gemäht, im Märzen wieder eingesät.“

So erklang der vielstimmige Chor über das Feld, und zuerst im Kreis und dann in einer großen Spirale tanzte die Festgesellschaft singend viele Runden, bis sich schließlich ein jeder erschöpft sinken ließ, wo er gerade stand.

Als die Sonne an diesem Augustmorgen höher in den Himmel stieg, da sah sie eine bunte Gesellschaft, die .....
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Doch nicht allein Bauer Plaat waren die Kreise im Kornfeld aufgefallen.

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Und ausgerechnet eine ganze Gesellschaft solcher Freizeit-Rutengänger war jetzt auf Bauer Plaats verwüsteten Acker gestoßen.

Gerade noch rechtzeitig ......

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