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Ritual No. 9

Sphärenmusik

Orakel der Göttin Maya durch ihre Priesterin

Priesterin: Göttliche Maya, Göttin, deren Körper wie eine kupferne Sonne im unendlichen Raum erstrahlt, bringe uns Schönheit und Unsterblichkeit.

Orakel: Schönheit ist unsterblich und diejenigen, welche die Schönheit lieben, bringen ihre Seele zur spirituellen Wiedergeburt. Die Musik der Sterne findet ein Echo in jedem Atom deines Körpers. Wenn dein Körper, Seele und Geist in Einklang mit dem Himmel sind, wirst du selbst Teil der Symphonie des ewigen Lebens. Ewiges Leben bedeutet nicht den Fortbestand ruheloser Aktivität, sei es in Gedanken oder in Gefühlen. Es ist kein endloses Abmühen in den zyklischen Äonen. Ewiges Leben bringt tiefen Frieden ebenso wie Bewegung, Dunkelheit ebenso wie Licht und Stille ebenso wie Klänge. Arbeite also mit den Sternen, wenn du das Große Zentrum des Geistes in dir selbst finden willst. Sterne entstehen aus wirbelndem Staub, wachsen und werden mächtig. Aber wenn die Zeit kommt, betreten sie den Abgrund Meiner Dunkelheit und werden in einer anderen Sphäre wiedergeboren. Strebe also nach tiefen Schlaf, denn in diesem Schlaf erwachst du in anderen Sphären. Das Geheimnis der Zeit liegt darin, dass es viele Facetten von Zeit und Raum gibt, und je mehr Weisheit und Erfahrung du gewinnst, umso mehr wirst du diese vielen Facetten des Himmels genießen können. Denn Zeit ist kein Kontinuum, ist nicht fortlaufend, ist keine Leiter, sondern eine Spirale, und jede Windung der Spirale bildet eine andere Raum-Zeit Ebene. Dennoch sind all diese verschiedenen Raum-Zeit Ebenen eine einzige in der Unendlichkeit. Wenn du daher eine Note in einer Sphäre anschlägst, wirst du ihre Resonanz in anderen Raum-Zeit Sphären wiederfinden. Du wirst dieses gleichzeitig in deinen verschiedenen spirituellen und psychischen „Körperng erfahren.

Du kannst dies sogar einem Kind beibringen. Falte ein Stück Papier einige Male, sagen wir, dreizehn Mal. Durchsteche dieses Papier mit einer Nadel. Dieses ist die Handlung der ersten schöpferischen Ursache, der Zeit. Streiche jetzt das Blatt Papier wieder glatt und du wirst dreizehn Löcher in verschiedenen Teilen des Papiers sehen. Das Papier steht für den „Raumg. In einer mystischen Erfahrung der Ewigen Realität stehst du im Zentrum des gefalteten Papiers und erfährst, wie die Nadel durch den Raum „stichtg. Das heißt, du erlebst deine unzähligen Inkarnationen mit geweitetem Bewusstsein zur gleichen Zeit. Reise daher nicht auf lineare Weise durch deine Leben auf der Suche nach spirituellem Wachstum, indem du deine Lebensmusik Note um Note zum Erklingen bringst. Versenke dich lieber in das Zentrum deines Wesens, wo Liebe, Schönheit und Wahrheit wohnen. Dann wirst du die Kontrolle über dein ganzes Leben erlangen, und du wirst deine Saiten in wunderschönen hohen und tiefen Akkorden zum Erklingen bringen.

So wirst du in Einklang mit der Musik der Sterne sein.

Priesterinnen tragen goldene Kronen und kupferfarbene Roben und goldene Stäbe. Priester tragen konischen grünen Kopfschmuck und grüne oder goldene Roben. Die weiblichen Gefährtinnen tragen Blumenkränze. Die Männer grüne Stirnbänder und alle tragen gelbe Roben. Der Kandidat ist weißverschleiert. Auf dem mit einem grünen Tuch bedeckten Altar befinden sich sieben brennende Kerzen, eine silberne Wasserschüssel, brennender Weihrauch und eine Flöte.

Hohepriester: Gefährten, wir sind hier versammelt, um das spirituelle Kehlkopfchakra zu erwecken, das Kopf und Herz verbindet. Die Rishis von Indien beschreiben diesen Lotus als den Reinen, den Ätherischen, den Vortrefflichen. Er hat 16 rauchfarbene purpurne Blütenblätter, die dem Klang von 16 Vokalen entsprechen. Dieser Lotus ist der Sitz des Buddhi des Intellektes. In diesen Blütenblättern befindet sich eine weiße mondartige Kugel, wo, auf einem weißen Elefanten sitzend, der silberne Gott Shiva regiert, der mit der goldenen Göttin Gauri vereint ist.

Hohepriesterin: Im Zentrum des Lotus befindet sich die Shakti Shakini, die über Mukit, die Schwelle zur Großen Befreiung, wacht. Sie ist das Licht selbst und hat fünf wunderschöne Gesichter mit je drei Augen. Wenn man die Schwelle zur Befreiung überschreitet, erlangt man die Reinigung der fünf Sinne.

Hohepriester: Die Eingeweihten von Südamerika kennen diese fünf Gesichter als die fünf Sonnen. Die Algonquins von Nordamerika nennen das erwachte Kehlkopfchakra Schlangenvogel, den Donnerer. Die Lebenskraft, welche die Wirbelsäule emporsteigt und jedes Zentrum erweckt, wird Manitu genannt. Die Geister, welche die Kraft steuern, sind die Manitus. Wenn die gefiederte Schlange sich von dem unteren Teil der Wirbelsäule erhebt, erklingt ein Rasseln wie das einer Klapperschlange. Wenn sie voll aufgerichtet ist, hat sie Schwingen wie ein Vogel.

Hohepriesterin: Der Lebensfluss ist Maya, die wie eine kupferfarbene Sonne scheint. Aus dem Klang ihrer Stimme, die sich Oktave um Oktave erhebt, entstehen die 13 Himmel. Aus ihrem Schoss, der Matrix des Raumes, gebärt sie alle lebenden Wesen. (opfert Räucherwerk) Dieses ist deine Opfergabe, Göttliche Maya! Bring uns Liebe und Freude!

Hohepriester: Der Gefährte von Maya ist die gefiederte Schlange, der Gott Kukúlkán. Aus dem Tiefen des Raumes der Maya bringt er Bewegung hervor, die mit sich das Maß der Zeit bringt. Wenn er Seine Windmaske trägt, treibt er das Leben in Spiralen der Wandlungen durch die Drei Ebenen der Zeit. Dennoch verließ er den Höchsten Himmel, um ein Mann zu werden, indem er sich mit der Jungfrau Mayahuel, der Verkörperung der Maya vereinigte, um Liebe auf die Erde zu bringen (opfert Räucherwerk). Ich opfere dir Räucherwerk, Göttlicher Kukúlkán, Gott des Gesetzes der Zeit, der du Mitgefühl gewährst.

1. Priester: Hier ist ein Kandidat, der die Dritte Sonne erwecken möchte, das Kehlkopfchakra (führt den Kandidaten herein).

Hohepriester: Lasst diesen Kandidaten zuerst zeigen, dass er ein Mysterienspiel versteht.

Mysterienspiel:

Wie der Friede auf die Erde gebracht wurde.

Flötenmusk. Xochiquetzal, Jungfrau des Gesanges und Mayahuel, Jungfrau der Freude, treten ein. Beide tragen Blumenkränze. Sie weinen. („Xg wird wie „Zg ausgesprochen)

Jungfrau der Freude: Schwester, wir vermischen unsere Tränen, wenn wir sehen, wie unsere liebliche Erde durch kriegsführende Götter zerstört wird. Der Gott von Sonne und Sturm, Tezcatlipoca, führt fortlaufende Rebellionen an gegen die gerechten Gesetze des Gottes des Rechtes und der Reinheit, Quetzalcoatl.

Quetzalcoatl wünscht Frieden, aber seine Gesetze werden durch seine Verteidiger, die Jaguarkrieger, durchgesetzt. Tezcatlipoca gefällt es, Quetzalcoatl dazu zu verführen, seine eigenen Gesetze der Reinheit zu brechen – und bei einer Gelegenheit hatte er Erfolg!

Jeder hat in einem Zeitzyklus gewonnen und wird dann besiegt. Daher haben wir einen fortlaufenden Kampf.

Unsere Erde steht der Zerstörung gegenüber. Was können wir tun?

Jungfrau des Gesanges: Mayahuel, deine Freude bringt die Heilung! Als Quetzalcoatl sich als Mann verkleidet auf der Erde in dich verliebte und sich mit einem Hund, Xotl, anfreundete, milderte er sein Gesetz mit Mitleid. Vielleicht habe ich die gleiche Wirkung auf Tezcatlipoca. In der Tat, seine Leidenschaft für die Musik zieht mich zu ihm.

Jungfrau der Freude: Lasst uns also einen schlauen Plan ersinnen. Ich werde Quetzalcoatl davon überzeugen uns zu helfen. (Sie flüstern und lachen dann)

Beide Jungfrauen: Mit unserer vereinten Macht werden wir alle Musik auf der Erde zum Verstummen bringen.

(Sie klatschen in die Hände, abruptes Ende der Musik in einem Missklang.)

Sie gehen ab.

Sonnengott (tritt ein, trägt eine Dämonenmaske): Ich, der mächtige Gott, Tezcatlipoca, leide Seelenqualen. Die Erde ist plötzlich an einer Stille erkrankt. Ich muss Musik haben. Ich werde der ganzen Schöpfung die Musik wiedergeben, der erwachten Morgendämmerung, dem träumenden Menschen, der wartenden Mutter, dem vorbeifließenden Wasser und dem fliegenden Vogel, überall sollte das Leben Musik sein! (erhebt die Arme) Komme, oh Windgott, Ehecatl, Bote der Götter. Komme mit der Geschwindigkeit des Adlers.

Quetzalcoatl tritt ein mit Windmaske und grünem Mantel.

Quetzalcoatl (als Windgott) Warum rufst du mich so wild, mich, den immer beschäftigten Windgott?

Sonnengott: Reise durch die grenzenlose Traurigkeit zwischen dem blauen Rauch und den Räumen der Zeit zu dem Sechsten Haus der Musik. Dort spielen die Musiker melodiös ihre Flöten und verbreiten das Licht mit glühenden Chorgesängen der Geister. Bringe eine Versammlung von ihnen zur Erde, bestehend aus den begabtesten dieser göttlichen Musiker.

Quetzalcoatl: Unter einer Bedingung will ich dieses tun. Wenn ich Erfolg habe, musst du einer irdischen Jungfrau des Gesanges, die zu dir betet, einen Wunsch erfüllen.

Sonnengott: Bei meinem Wort als Gott, ihr Gebet wird erhört werden.

Quetzalcoatl: Ich steige in den Himmel mit meinen Schwingen des Schlangenvogels auf. (geht ab)

Flötenmusik. Der Gott der Musik tritt in Gold gekleidet ein.

Gott der Musik: Mögen meine Musiker mich in meinem Haus der Musik erfreuen.

Die Musiker treten in weiß, rot, blau und gelb gekleidet ein. Flötenmusik.

Musiker in Weiß: Im sanften weißen Licht erschimmernd, bringt unsere Musik wunderschöne Träume des Himmel zu den Babies und dem Kind in allen Lebewesen.

Musiker in Rot: Im roten Licht erglühend, inspirieren wir Musiker die Liebhaber und Krieger, alle Hindernisse zu überwinden.

Musiker in Blau: Im blauen Licht gebadet, bringt unsere Musik durch unsere magischen Akkorde die Schöpfung hervor.

Musiker in Gelb: Unser goldenes Licht bringt Musik von der Sonne von den Gipfeln der sternenbekränzten Berge.

Quetzalcoatl (tritt als Windgott ein): Ich bin der Windgott, Ehecatl, Bote der Götter! (zu den Musikern, die ihre Arme erheben) Ich rufe dich an, im Namen des Mächtigen Gottes Tezcatlipoca, mit mir auf die Erde zu kommen!

Gott der Musik: Oh! Es ist der Windgott, der sich in alles einmischt, mit einer seiner hirnrissigen Ideen. (zu den Musikern) Ignoriert ihn. Seid still.

Musik hört auf und die Musiker wenden dem Windgott ihre Rücken zu.

Sonnengott tritt ein.

Sonnengott (zornig zu dem Gott der Musik) Deine Beleidigung bringt mich so schnell wie ein Blitzstrahl hierher (zu den Musiker) Ich bin der Gott von Sonne und Sturm! Ihr habt mir getrotzt. Deshalb werdet nun taub durch meinen Donner!

Die Trommel wirbelt, Musiker halten inne und fliehen.

Quetzalcoatl (hält seinen Umhang vor sich) Ich werde den Donner mit meinen Federschwingen ersticken. Meine Freunde, folgt mir zu einem sicheren Ort, der Erde!

Musik.

Windgott führt die Musiker in einem Spiraltanz. Mayahuel tritt ein, mit einer kupferfarbenen Krone geschmückt. Sie streckt ihre Arme aus.

Maya (zu den Musikern) Lernt mich als die Göttin Maya, Eure Mutter, kennen! Ich heiße euch auf der Erde willkommen (Musiker bilden einen Kreis um sie.)

Tanz

Maya: Himmlische Musik kommt nun auf die Erde! Sie erhebt ihre großen dunklen Augen zum Himmel und lächelt. Wie die Arme der Bäume erhoben sind, so grüßen die Wanderer des Windgottes die erwachte Stimme der Erdvolkes, die Schwingen des Quetzal Vogels, das Angesicht der Blumen und die Wangen der Früchte.

Sonnengott: Himmlische Musik ist mit einem Aufwallen der Freude herabgestiegen.

Quetzalcoatl (legt die Windmaske ab): Erkenne mich als Quetzalcoatl! Ich habe dir Musik gebracht, edler als zuvor... Jetzt halte dein Versprechen gegenüber der Jungfrau des Gesanges.

Sonnengott: Was auch immer ihre Bitte sein mag, ich werde sie gewähren. Lasst sie vor mich treten.

Die Jungfrau des Gesanges tritt ein, die jetzt eine goldene Krone trägt.

Jungfrau des Gesanges: Ich bin keine irdische Jungfrau, sondern die Göttin Quetzalpetlatl, die Zwillingsschwester des Quetzalcoatl. Ich bete zu dir, dass du deinen Krieg gegen meinen Bruder beendest, so dass Frieden auf der Erde herrschen möge.

Sonnengott: (entfernt die Dämonenmaske): Du bist in der Tat eine Göttin. Um deinetwillen werde ich Quetzalcoatl verschonen und ihn in Frieden lassen. Du bist so lieblich und fröhlich. Ich muss dich in meinen Armen halten, nicht morgen, nicht danach, sondern in diesem Augenblick, ich selbst, der junge Krieger, der mit der Schönheit der Morgenröte wie die Sonne erstrahlt.

(Göttin und Gott fallen einander in die Arme)

Maya: (lachend) So wurde Friede auf die Erde gebracht!

Ende des Mysterienspiels

1. Priester (zum Kandidaten) Was hast du durch dieses Spiel gelernt?

Kandidat: Mir ist bewusst geworden, dass der Klang durch das Gesetz der Oktaven alle Sphären in Harmonie bringt, ebenso im Kosmos wie in uns selbst.

Priester: Du wirst als Kandidat angenommen. Um das Kehlkopfchakra zu erwecken, musst du eine spirituelle Reise zu dem sechsten Geheiligten Planeten, Uranus, machen.

3. Priesterin: (salbt jede Stirn mit Wasser): Mögest du wahre Visonen haben.

3. Priester: Lasst uns den Tanz des Schlangenvogels, des Donnerers, aufführen und so ein magisches Raumschiff erschaffen!

Tanz, in welchem eine glänzende Kugel um die Gefährten erschaffen wird.

3. Priesterin: Wir müssen den geheiligten Namen von gMayag chanten, damit unser Schiff angetrieben werden kann.

Alle chanten Mayah. Es ist möglich, dass ein Kribbeln im Genick und Kehlkopf gespürt wird.

3. Priesterin: Lasst uns die Augen schließen. Siehe! Im strahlendenden Licht steht unser Geistiger Führer Manitu vor uns. Er trägt den weißen gefiederten Kopfschmuck von Nordamerika. Er macht ein Zeichen und unser Schiff erhebt sich schnell durch unseren Tempel und in den Himmel... es ertönt ein Donnergrollen, als wir die Raumzeit Barriere durchbrechen.

Wir sind jetzt in der ätherischen Sphäre. Unser Schiff fliegt pfeilschnell an Meztli, dem Mond, vorbei. Tonatiol, die Sonne, wird verschwindend klein, als wir am Mars, den Asteroiden, Jupiter und Saturn vorbei fliegen, bis wir Uranus erreichen.

Die dritte Zeitebene: Tlalocan

3. Priesterin: Unser Schiff hat die 3. Zeitebene, Tlalocan, erreicht, welche die 5 Monde des Uranus enthält. Diese ätherische Ebene wird von Xochiquetzal und Tezcatlipoca regiert. Hier gewinnt die Seele Freude, Fülle und Wiedergeburt, indem sie lernt, die fünf Sinne zu beherrschen. (zum Kandidaten) Verlasse das Schiff und tritt ein! Wir werden folgen.

Meditation

3. Priester (zum Kandidaten) Kehre zum Schiff zurück! Was hast du entdeckt?

Kandidat: Ich habe gelernt, dass ich jeden meiner fünf Sinne gemäß seiner Qualität respektieren soll und mich so an allen in ausgeglichener Harmonie erfreuen kann, um die fünf Sinne zu beherrschen.

3. Priesterin: Manitu übergibt dir eine Maisähre. Du hast die Prüfung bestanden!

Die zweite Zeitebene: Tlillan Tliapallan

2. Priesterin: Unser Schiff sinkt rasch unter die grünen Wolken, die Uranus verdunkeln. Manitu sagt uns, dass wir die 2. Zeitebene, Tlillan Tlapallan, das astrale Reich der Weisheit, betreten.

Es wird von Quetzalcoatl und seiner Schwester, der Göttin Quetzalpetlatl, beherrscht. Hier wohnen die Eingeweihten der Pyramide des Lichtes. Verlasse das Schiff und tritt ein. Wir werden folgen.

Meditation

2. Priester: (zum Kandidaten) Kehre zu unserem Schiff zurück. Was hast du gelernt?

Kandidat: Ich habe gelernt, dass Wissen unendlich ist. Wenn ich dem Wissen eine Grenze setze, wird mein Intellekt schrumpfen. Der Eingeweihte einer Ebene ist der Neophyt einer anderen.

2. Priester: Du hast die Prüfung bestanden. Manitu gibt dir eine grüne Feder.

Die erste Zeitebene: Tonatiuhican

1. Priester: Unser Schiff sinkt durch die grünen Wolken von Uranus selbst. Für das Auge des Körpers ist es ein trostloser Planet aus Felsen, Eis und Ammoniak. Aber im spirituellen Reich ist es der Himmel der Musik, wo die Göttin Maya und der Gott Kukúlkán wohnen. (zum Kandidaten) Verlasse das Schiff und tritt ein. Wir werden bei dir sein.

Meditation

1. Priester: Kehre mit uns zu unserem Schiff zurück. Was hast du erlebt?

Kandidat: Es gibt keine Worte für die Exstase.

1. Priesterin: Höre also den Gesang der Maya. „Alle Monde, alle Jahre, alle Tage, alle Winde, erreichen ihre Vollkommenheit und vergehen. So erreicht auch alles Blut seinen Ort der Stille, sobald es seine Kraft und seinen Thron erreicht. Die Zeit ist abgemessen, in der du den Glanz der Himmel preisen kannst. Die Zeit ist bemessen, in der du die Wohltaten der Sonne erfahren kannst. Die Zeit ist bemessen, in der die Götter dich durch das Sternennetz betrachten können. Aber Liebe, Schönheit und Wahrheit sind ewig. Ich halte dich für immer in meinen sternbesetzten Schwingen.g

Aus der Pyramide hören wir die Stimme der Maya, die sich Oktave um Oktave zu dem Flötenspiel von Kúkúlkan erhebt.

Die Konstellation entspricht der himmlischen Harmonie. Wir fühlen ein silbernes Licht in unseren Kehlen. Kraft kreist durch unsere Körper, ein sternübersäter Strom, der von der Sphärenmusik ausgeht. Aber wir müssen zur Erde zurückkehren, genauso wie die Musiker, um die göttliche Musik und somit Frieden zu bringen.

Er segnet uns im Name des Großen Geistes und verlässt uns.

Indem sie den Namen von Maya chanten, senden die Gefährten Harmonie auf die Erde. Erlebnisse werden geteilt. Der Kandidat wird entschleiert, wenn er erfolgreich war, und ihm wird eine Flöte gegeben. Die Priesterschaft dankt den Gottheiten.

Finis

 

Quellen: "Central Mexican and Central American Mythology", Irene Nicholson. "North American Mythology", Cottie Burland. "New Larousse Encyclopedia of Mythology", intro. Graves, all pub. by Hamlyn. "The Serpent Power", Arthur Avalon, Theosophical Society. "Handbook of Astronomy", Ian Ridpath. New Orchard, Dorset.